Förderung von internationalen Projekten
Bei den internationalen Projekten liegt der Fokus auf Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung sowie der Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in Regionen, in denen externe Hilfe besonders gebraucht wird.
Mali Hilfe e.V.
Mit der aufgebauten Zwiebelproduktion ist das Zentrum wirtschaftlich autark und kann seine Aufgaben auch in Zukunft erledigen. Auf 1 ha wurden Zwiebeln angebaut. Die Aussaat begann im Dezember /Januar. Die erste Zwiebelernte wurde im April/Mai 2025 eingebracht.
Nalanda Waisenhausschule Himalaya Haus
Mit dem „Nalanda School & Orphanage-Project“ wird seit 2024 eine Internatsschule in Leh, der Hauptstadt Ladakhs aufgebaut. Projektziele sind kostenlose Schulbildung und eine dauerhafte Unterkunft für Waisen und Kinder aus benachteiligten Dörfern des Himalayas sicherzustellen. Durch dieses Projekt möchte der Verein die Kinder auf ihrem Weg in eine unabhängige Zukunft mit einem guten Fundament an Bildung unterstützen. Für ladakhische Kinder ist hochwertige Bildung teuer, für Waisenkinder unmöglich. Der Wunsch, diese Schule zu errichten, die eine moderne Erziehung, Nachhaltigkeit und gleichzeitig die traditionellen Werte Ladakhs vereint, ist deshalb eine Herzensangelegenheit der Mitglieder des Vereins.
NAMAYANI Africa e. V.
Entwicklungszusammenarbeit. Insbesondere durch den Bau eines Kindergartens in der Massai-Gemeinde Lesoit in Tansania, um den Zugang zu frühkindlicher Bildung für Massai-Kinder zu verbessern und die Lebenssituation nachhaltig zu fördern.
Kinderhilfsprojekt Galle - Chatura-Kinderheim in Sri Lanka
Versorgung, Erziehung und Ausbildung von Kindern in Sri Lanka, die sich in einer Notlage befinden. Insbesondere der Bau und die Unterhaltung des Chatura-Kinderheims in Mabotuwana.
Ausbau der Physiotherapie für PRO Uganda in Uganda
PRO Uganda ist eine gemeinnützige Organisation, die sich seit 2006 für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen in Uganda einsetzt. Mit Sitz in Kiyunga/Uganda arbeitet PRO Uganda in der 2014 eröffneten vereinseigenen Werkstatt daran, Menschen mit Amputationen oder anderen Mobilitätseinschränkungen mit Prothesen, Orthesen oder Rollstühlen zu versorgen und ihnen die benötigte physiotherapeutische Nachbetreuung zukommen zu lassen. Die Patienten sind während der Versorgung auf unserem Gelände in einem Patientengebäude untergebracht.
Kinder im Elend
Zur Unterstützung von Projekten für Straßenkinder im In- und Ausland.
Krankenstation
Die Guaraní-Hilfe e.V. hilft Guaraní-Indianern in Argentinien, deren Lebensbedingungen sich durch die Abholzung der Regenwälder verschlechtern, eine Existenzgrundlage zu schaffen, die ihnen das Überleben in unserer Zivilisation sichert. Unter anderem wurden bereits eine Schule, ein Ausbildungszentrum für Imkerei und eine Krankenstation aufgebaut.
Ziel der Guaraní-Hilfe e.V ist die Alphabetisierung der Guarani-Indianer, Bau, Einrichtung und Unterhaltung einer Krankenstatio in Ysyry bei El Dorado am Rio Paraná.
Reparatur des Krankenwagens in Birembo Ruanda
Das durch die Globus-Stiftung finanzierte Auto wurde bei einem Verkehrsunfall beschädigt, und konnte durch die Hilfe der Stiftung repariert werden.
Primary Health CareProjekt auf Mindoro
German Doctors e.V. ist eine international tätige Nichtregierungsorganisation, die unentgeltlich arbeitende Ärztinnen und Ärzte in Projekte auf den Philippinen, in Indien, Bangladesch, Kenia und Sierra Leone entsendet. Sie setzen sich für ein Leben in Würde ein und kümmern sich um die Gesundheitsversorgung und die Ausbildung benachteiligter Menschen in den entsprechenden Regionen. Mit dem von der Globus-Stiftung finanzierten Fahrzeug gelangen die ehrenamtlichen Helfer in die abgelegenen Regionen, um die Menschen vor Ort zu unterstützen.
Medizinische Nothilfe zur Behandlung von unterernährten Patienten
Zugang zu einer ausreichenden Gesundheitsversorgung für alle Menschen weltweit - das ist die Version von action medeor und für die wir mit voller Kraft arbeiten. Gesundheit ist die Basis für Entwicklung- nur gesunde Menschen können sich selbst helfen. Der Fokus liegt auf der Behandlung von Durchfallerkrankungen wie Cholera.
Förderung der Bildungs- und Zukunftschancen von Kindern
Das Projekt setzt sich dafür ein, dass Kinder und vor allem Mädchen besseren Schutz sowie Bildungs- und Zukunftschancen haben. Konkret unterstützt es 220 Kinder aus besonders benachteiligten Familien bei der (nachträglichen) Erlangung von Identitätspapieren. Ebenso ermöglicht es 400 Schulkindern an nachmittaglichen Förderangeboten teilzunehmen, die eine Hausfaufabenbetreuung und Spiel- sowie Freizeitaktivitäten umfassen.
The Nex - Unternehmerische Kompetenzentwicklung
Die Jugendarbeitslosigkeit in den Townships rund um Kapstadt liegt bei über 70 Prozent. Hier hilft das Projekt "Unternehmerische Kompetenzentwicklung" jungen Erwachsenen, eigene Existenzgründungsideen umzusetzen. Die Kurse sind ein wichtiger Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen, vor denen Jugendliche und junge Erwachsene in einem Township stehen. Der Campus "The Nex" bietet ihnen einen sicheren Rahmen. Hilfe zur Existenzgründung und Begleitung in den ersten Jahren des eigenen Betriebes.
Lernwerkstatt Libanon
Lernwerkstatt Libanon widmet sich den Problemen der aktuell menschenunwürdigen Lebenssituationen und der langfristig mangelnden Zukunftsperspektiven syrischer Flüchtlinge im Libanon. Die Lernwerkstatt hat sich zum Ziel gesetzt Flüchtlingen in dieser Notlage die nötigen handwerklichen Fähigkeiten zu vermitteln und gezielte Berufseinstiegsförderung zu leisten, um Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen und die Chancen auf eine Berufstätigkeit zu verbessern.
Trinkwasserstationen in der Region Morogoro/Kiteto
Die Gemeinden Lesoit und Lengatei haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Durch den Aufbau von Trinkwasserstationen werden Arbeitsplätze und ein nachhaltiger Zugang zu sauberem Trinkwasser geschaffen.
In Zusammenarbeit mit dem tansanischen Chemieingenieur Dr. Hilonga, der Erfinder des Nanofilters, wird der Aufbau der Infrastruktur gefördert. Die Wasserstationen in den Gemeinden werden von Frauen geführt. Diese säubern, mit Hilfe des Nanofilters, verunreinigtes Wasser und verkaufen es zu günstigen Preisen weiter.
Rolling Clinic Projekt
German Doctors e.V. ist eine international tätige Organisation, die unentgeltlich arbeitende Ärztinnen und Ärzte in viele Teile der Welt entsendet.
Durch die Anschaffung der "Rolling Clinic" können in geographisch isolierten und benachteiligten Regionen mehr als 39.000 Menschen erreicht und behandelt werden.
Unternehmerische Kompetenzentwicklung
Junge Menschen aus Townships werden befähigt, ein eigenes kleines Unternehmen zu gründen und zu führen.
Youth Apprenticeship Program
250 junge Menschen, mehrheitlich Mädchen, erhalten eine dreijährige handwerkliche Ausbildung. Die staatliche Anerkennung des Programms ermöglicht es, dass die Teilnehmer erfolgreich im Arbeitsmarkt Fuß fassen - sei es in selbstständiger oder unselbstständiger Tätigkeit.
Obdachlosenhilfe
Obdachlose erhalten medizinische Hilfe, werden in vielfacher Weise unterstützt, beraten und erhalten Zugang zu einer Suppenküche.
Aufbau eines Bildungszentrums mit Bibliothek in einem Slum
Durch den Aufbau eines Bildungszentrums mit Bibliothek sollen Kinder und Jugendliche eines Slums Zugang zu regelmäßiger Bildung erhalten.
Erweiterung der Krankenstation
Das "alte" Gebäude soll nur noch die Geburtsstation beherbergen und kranke Kinder versorgen. Im neuen Gebäude werden Frauen und Männer in 2 getrennten Räumen mit je 6 Betten untergebracht. Bei höherem Krankenstand in Kikélé und in den benachbarten Dörfern ohne Krankenstation kann damit eine Lagerung auf dem Boden vermieden werden.
Bau einer Schule für Waisenkinder
Der Landkreis Deggendorf unterstützt das Projekt "1000 Schulen für unsere Welt" und unterstützt in diesem Zusammenhang den Bau einer Schule für Waisenkinder
Versorgung Gesundheitszentrum
Das Gesundheitszentrum wird mit unterschiedlichen und notwendigen medizinischen Geräten und Medikamenten unterstützt, um Kranke weiterhin behandeln zu können.
Lebenshaus Uganda
Durch Umbau und Erweiterung der stark renovierungsbedürftigen Küche sollen die Arbeitsverhältnisse besser werden.
Saatgut für Ernährungssouveränität
Gefährdete Familien erhalten Zugang zu landwirtschaftlichen Produktionsmitteln, wie biologischem Saatgut, Setzlingen, Pestizide, Dünger und zu kleinen Werkzeugen.
Eliya Kinderheim
Im März 2005 wurde die Krankenschwester Angelika Riedlinger nach Sri Lanka gerufen, um den Flutopfern nach der Tsunami Katastrophe an der Süd- und Ostküste zu helfen.
Aus Dankbarkeit schenkte eine einheimische alte Dame im Herbst 2007 Angelika Riedlinger ein Grundstück von einem halben Hektar.
Im Mai 2008 gründete Angelika Riedlinger den Verein Eliya Kinderheim in Kaiserslautern.
Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, in einem ländlichen Gebiet in der Nähe von Tangalle das Eliya Kinderheim mit einer kleinen Landwirtschaft sowie einer Krankenstation und den Eliya Kindergarten zu errichten und zu betreiben, um der Verelendung von Kindern entgegenzuwirken, die in menschenunwürdigen Verhältnissen heranwachsen. Viele Kinder sind in Sri Lanka beim Tsunami im Dezember 2004 zu Waisen oder Halbwaisen geworden. Auch gibt es Kinder, die aus sehr armen oder problematischen Familien stammen und im Eliya Kinderheim Aufnahme finden.
Der Verein konnte das Nachbargrundstück von einem halben Hektar mit Spendengeldern zum geschenkten Grundstück dazu kaufen.
Im Oktober 2011 verlegte Angelika Riedlinger ihren Lebensmittelpunkt nach Sri Lanka, wo sie nun seit der Eröffnung des Heims am 19.11.2011, in Tangalle, Sri Lanka, die Leitung vor Ort innehat. Das Eliya Kinderheim wurde im November 2011, der Eliya Kindergarten im November 2012 und die Eliya Krankenstation im Frühjahr 2014 eröffnet.
Hauptziel des Projektes ist es, dass die bis zu 30 Kinder und Jugendliche in menschenwürdigen Verhältnissen glücklich aufwachsen. Dabei soll ihnen die Möglichkeit des Kindergarten- und Schulbesuchs sowie die Möglichkeit zu einer Berufsausbildung gegeben werden. Der eigene Schulbus bringt die Kinder morgens zur Schule und holt sie am Mittag wieder ab, zurück zum Heim, wo die Kinder wie in einer großen Familie mit Heimvätern und Heimmüttern leben und betreut werden.
Verbesserter Zugang zu Gesundheit- und Ernährungsdiensten für syrische Binnenflüchtlinge und gastgebende Kommunen
Ziel ist den Zugang und die Qualität von lebensrettenden präventiven und kurativen Gesundheitsdiensten zu verbessern sowie die Durchführung integrierter Ernährungsprogramme und Unterstützung von Menschen mit Behinderung.
Aufbau und Inbetriebnahme von Grundschulen
In vielen Regionen von Syrien gibt es kaum funktionierende Schulen. Eine selbstbestimmte Zukunft mit der Aussicht einen Beruf zu erlernen und den Lebensalltag souverän zu meistern ist für die Kinder damit in weiter Ferne.
Mehrere Schulhäuser werden instand gesetzt. Dadurch stehen sie wieder als Bildungsorte zur Verfügung. Die Kinder bekommen Schulbildung und erhalten damit den Grundstein für eine menschenwürdige Zukunft. Die Kinder erleben wieder einen strukturierten Schulalltag und können den Kriegsalltag für ein paar Stunden hinter sich lassen.
Warme Mahlzeiten für syrische Flüchtlinge
Etwa 13 Millionen Syrerinnen und Syrer innerhalb und außerhalb Syriens sind dringend auf Nothilfe und humanitäre Hilfe angewiesen. Millionen von ihnen leben unter wirklich erbärmlichen Zuständen, so beispielsweise die etwa 1,5 Millionen innersyrischen Flüchtlinge in der Region Idlib. Sie hausen unter Plastikplanen, Sommer wie Winter, und haben kaum Möglichkeiten sich und ihre Kinder ausreichend mit Nahrung zu versorgen. Warme Mahlzeiten sind etwas ganz besonderes für sie.
Durch das Verteilen der warmen Mahlzeiten ist für all diese Familien wenigstens ein Grundbedürfnis in Ansätzen gestillt.
Schule der Hoffnung Atmeh
Die "Amal Schule" im Flüchtlingslager Atmeh wurde 2013 von der Barada Syrienhilfe e.V. aufgebaut. Atmeh ist eines der "wilden" Flüchtlingscamps in der syrischen Provinz Idlib im Nordwesten Syriens gelegen. Über 30.000 Menschen haben hier Zuflucht gesucht, die Hälfte davon Kinder. Nur ein Bruchteil der Kinder kann in den wenigen Schulen im Camp den Schulunterricht besuchen. "Amal" bedeutet im Arabischen "Hoffnung". Mit dem Schulprojekt wird hier den Kindern Hoffnung auf eine bessere Zukunft gegeben. Aktuell werden etwa 300 Schüler der ersten bis zur siebten Klasse unterrichtet.
Krankenpflege- und Hebammenschule
Die Gesundheitsversorgung in Syrien hat sich seit Ausbruch des Bürgerkrieges dramatisch verschlechtert.
Um dem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken, erfolgte durch den Verein "Deutsch-Syrische-Ärzte für humanitäre Hilfe e.V." in Südsyrien die Gründung einer Krankenpflege- und Hebammenschule.
Hilfe für Guaraní-Indianer
Die Guaraní-Hilfe e.V. hilft Guaraní-Indianern in Argentinien, deren Lebensbedingungen sich durch die Abholzung der Regenwälder verschlechtern, eine Existenzgrundlage zu schaffen, die ihnen das Überleben in unserer Zivilisation sichert. Unter anderem wurden bereits eine Schule, ein Ausbildungszentrum für Imkerei und eine Krankenstation aufgebaut.
Ziel der Guaraní-Hilfe e.V ist die Alphabetisierung der Guarani-Indianer, Bau, Einrichtung und Unterhaltung von Kindergärten u. bilingualen Primarschulen in Guarani-Dörfern in der Provinz Misiones Argentinien, Verbesserung der Hygiene durch Maßnahmen zur Trinkwasserversorgung und durch den Bau sanitärer Einrichtungen, Verbesserung der medizinischen Versorgung, Ausbildung von Schülern und Lehrern zum Imker mit dem Ziel, interessierten und geeigneten Guaraní-Indianern eine Erwerbstätigkeit in ihren Dörfern zu schaffen
Verbesserung der Situation und des Status minderjähriger Haushaltshilfen
In der malischen Hauptstadt Bamako sind ca. 147.000 junge Mädchen als Haushaltshilfe beschäftigt. Mehr als 85% dieser Mädchen sind unter 18 Jahre alt, 35% sogar unter 15 Jahre. Etwa 30% davon können weder Lesen noch Schreiben. Die Mehrzahl der Mädchen kommt vom Land. Sie sind unerfahren, haben mangelnde hauswirtschaftliche Vorkenntnisse und kennen weder ihre Rechte noch ihre Pflichten als Arbeitnehmerinnen. Infolgedessen wird mehr als die Hälfte der Mädchen Opfer physischer und psychischer Gewalt sowie wirtschaftlicher Ausbeutung.
Das Projekt unterstützt 140 minderjährige Mädchen aus dem ländlichen Herkunftsmilieu, die in Bamako als Haushaltshilfen arbeiten oder arbeiten wollen, bei der Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie ihrer Zukunftsperspektiven.
Computer-Haus
Seit 15 Jahren unterstützt Myanmar-Partner e.V. die buddhistische Klosterschule Phaung Daw Oo in Mandalay. Heute handelt es sich um eine der größten Schulen in Myanmar. Jetzt hat sich gezeigt, dass das dortige Ausbildungssystem nicht mehr funktioniert. Myanmar-Partner e. V. hat dies aufgegriffen und im letzten Jahr einen 4-monatigen Modelllehrgang „Bürokaufmann“ (mit ganztägigen Unterricht in Englisch, Computer-Anwendung und Büro-Management) durchgeführt. Dies war erfolgreich und wurde auch von den Unternehmern anerkannt: Fast alle Lehrgangsteilnehmerinnen konnten anschließend in feste Dauerstellung vermittelt werden. Jetzt läuft der zweite Modelllehrgang dieser Art. Zusätzlich steht an erster Stelle das Ziel, für die jungen Leute Computerkenntnisse anzubieten. Der jetzige Computerraum ist aber zu klein und mit 15 PCs eigentlich überfüllt. Es wird ein weiteres Gebäude gebaut und mit 12 PCs eingerichtet.
Soforthilfe für Flüchtlinge
Allein im Juli 2016 sind ca. 40.000 Flüchtlinge aus dem Südsudan nach Uganda geflohen. Jeden Tag kommen 4.000 neue Flüchtlinge hinzu. Im Flüchtlingslager "Rhino Camp" haben 27.000 Menschen aus dem Südsudan Zuflucht gesucht. Die Familien sind hauptsächlich Frauen mit ihren Kindern. Auf Grund der Kämpfe im Südsudan ist die Anzahl der hilfsbedürftigen Menschen schnell angestiegen und das vorhandene Wassersystem zusammengebrochen. Dringender Bedarf ist sauberes Trinkwasser und eine Verbesserung der hygienischen Verhältnisse. Momentan werden die Flüchtlinge mit Tankwagen versorgt. Bohrungen und die Installation eines Wassersystems können das Problem langfristiger lösen.
Renovierung einer Primarschule
Seit 15 Jahren unterstützt Myanmar-Partner e.V. die buddhistische Klosterschule Phaung Daw Oo in Mandalay. Heute handelt es sich um eine der größten Schulen in Myanmar. Jetzt hat sich gezeigt, dass das dortige Ausbildungssystem nicht mehr funktioniert. Myanmar-Partner e. V. hat dies aufgegriffen und im letzten Jahr einen 4-monatigen Modelllehrgang „Bürokaufmann“ (mit ganztägigen Unterricht in Englisch, Computer-Anwendung und Büro-Management) durchgeführt. Dies war erfolgreich und wurde auch von den Unternehmern anerkannt: Fast alle Lehrgangsteilnehmerinnen konnten anschließend in feste Dauerstellung vermittelt werden. Jetzt läuft der zweite Modelllehrgang dieser Art. Zusätzlich steht an erster Stelle das Ziel, für die jungen Leute Computerkenntnisse anzubieten. Der jetzige Computerraum ist aber zu klein und mit 15 PCs eigentlich überfüllt. Es wird ein weiteres Gebäude gebaut und mit 12 PCs eingerichtet.
Bau einer Schule
Die Grundschule „Jukira Firimoni Kiduma school“ im Dorf Muwafu in Uganda wurde im Juni 2013 dank der Initiative von Tanja Gronbach-Kiduma und Edward Kiduma gegründet und umfasst vier Klassenzimmer, ein Lehrerzimmer und Büro, sanitäre Anlagen und eine Schulküche. Derzeit errichtet der Verein „Schule für Uganda e.V.“ einen weiteren Schulblock von drei Klassen, sodass in naher Zukunft sieben Klassen mit insgesamt rund 300 Kindern die Grundschule in Muwafu besuchen können.
Viele Kinder kommen dort hungrig zur Schule, da sie zuhause nicht regelmäßig essen können. Deshalb errichtet der Verein mit der Unterstützung der Globus-Stiftung jetzt eine große Küche mit entsprechenden Öfen und Schornsteinen sowie einen Lagerraum. Außerdem wird gemeinsam ein Speisesaal für die Schüler errichtet, der sie während der Mahlzeiten vor Regen und Unwetter schützt. Dieser kann auch für andere schulische Veranstaltungen genutzt werden.
Hilfe für Ebolapatienten
Von 2014 bis 2016 verbreitete sich in Westafrika die bislang größte Ebola-Epidemie. In den betroffenen Staaten erkrankten rund 28.000 Menschen an der Infektionskrankheit, mehr als 11.000 von ihnen starben. In Sierra Leone leistete die Globus-Stiftung Soforthilfe, um die Epidemie zu bekämpfen. Mittlerweile erklärte die Weltgesundheitsorganisation WHO das Land ebolafrei.
Bau eines Montessori-Kindergartens in Tansania
Im Tumaini II Kinderdorf von Streetkids International im tansanischen Mwandege wurde im Jahr 2015 ein Montessori-Kindergarten gegründet. Dort können insgesamt 40 Waisenkinder in einer kindgerechten Umgebung spielen und lernen. Der Kindergarten wird von Furaha und Aisha geleitet, die ebenfalls in dem Kinderdorf aufgewachsen sind. Damit wurde ein nachhaltiges Projekt erschaffen, mit der Betreuung und Ausbildung der Kinder und einer Perspektive auf spätere mögliche Jobs als Kindergärtnerinnen.
Schulbau
Miracle´s Hilfsprojekt e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, hilfsbedürftige Kinder in Nigeria in ihrem Alltag zu unterstützen und durch gezielte Bildungsarbeit zu fördern. Die Schule befindet sich in Benin City und bietet neben dem Schulunterricht von der ersten Klasse bis zum Realschulabschluss auch Kindergartenplätze an. Bei den aktuell 86 Kindern und Jugendlichen handelt es sich vorwiegend um Voll- und Halbwaisen, obdachlose Kinder und Jugendliche sowie Kinder und Jugendliche aus sozial-schwachen und von Armut betroffenen Familien.
Rehabilitation und Reintegration von Straßenkindern und Kindern in Gefängnissen in Kamerun
Die Zahl der auf der Straße lebenden Kinder in Kamerun steigt ständig. Dort geraten sie schnell in die Gefahr wirtschaftlicher oder sexueller Ausbeutung und nicht selten landen sie in Polizeigewahrsam. Das Projekt hilft diesen Kindern, wieder in die Gesellschaft integriert zu werden und sich eine Zukunft fernab der Straße aufzubauen.